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Die Handy-Internet-App ist nicht mehr wegzudenken

Gepostet von admin am 23. November 2011
handy internet app

Das Wort App ist die Bezeichnung für eine Applikation. Damit ist ein Anwendungsprogramm gemeint, das auf einem Computer die Eingabeaufforderungen eines Anwenders verarbeiten kann. Der Begriff App hat sich eingebürgert für die Anwendungsprogramme auf Handys und hier insbesondere für die Smartphones. Im Jahr 2010 waren über 500.000 Apps erhältlich für die verschiedenen Plattformen. Begonnen hatte die Verbreitung der Apps zeitgleich mit der vermehrten Vermarktung von Smartphones. Nennenswert ist der Verkauf des iPhones vom Unternehmen Apple, da durch dieses Smartphone erstmals die Apps von den Nutzern installiert werden konnten. Seit dem Jahr 2006 hat Apple mit dem firmeneigenen App-Store einen eigenen Marktplatz für die verschiedenen Apps.

In den darauffolgenden Jahren hatten sich noch etwa 5 bis 10 weitere Plattformen für Apps auf dem Handy-Markt etablieren können. Dazu zählen der Android Market, der Windows Phone Market, der Nokia Ovi Store, die AppWorld oder auch das PlayNow. Auf allen diesen Plattformen kann der Anwender einer bestimmten Betriebssoftware wie zum Beispiel Android oder Windows Mobile die entsprechenden Apps herunterladen. Dabei muss von dem Anwender allerdings beachtet werden, dass die Apps von Apple nicht mit der Android-Software abgespielt werden können. Das bedeutet, dass für jede einzelne App von dem Market-Betreiber eine neue entsprechende App-Entwicklung erfolgen oder eingekauft werden muss. Für die Apps beispielsweise für Android gilt, dass diese von den Anwendern selbst geschrieben und programmiert werden können. Hierzu stellt Google, das Mutterunternehmen von Android, eigene Entwicklungssoftware zur freien Verfügung.

Die Apps selbst können unterteilt werden in Spieleanwendungen oder in Informationstools. Unter den Applikationen für das Handy sind etwa 80 Prozent als Informationstools ausgelegt. Einige Beispiele hierzu sind etwa die App der Deutschen Bahn, der Sparkasse oder ähnliche Anwendungen. Diese geben dem Anwender die Möglichkeit, konkrete Abfragen beispielsweise zu einer Zugverbindung in kürzester Zeit durchzuführen oder eben den Kontostand bei der Sparkasse übersichtlich dargestellt zu bekommen. Weitere App-Anwendungen geben Auskunft über historische Daten einer Stadt oder über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln.

Wichtig für die Benutzung von Apps ist ein Internetzugang. Solch ein Zugang für Mobilfunkgeräte wird seit etwa 5 bis 10 Jahren ausschließlich über das UMTS angeboten. Dies ist ein Übertragungsstandard der dritten Generation, mit dem Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s möglich sind. Erweiterungen des UMTS wie beispielsweise das HSPA+ ermöglichen sogar Geschwindigkeiten von bis zu 84 Mbit/s. Mit einer solchen Transferrate können umfangreiche Apps störungsfrei von dem Anwender genutzt werden. Ohne einen Internetzugang sind die meisten der App-Anwendungen nicht ausführbar, da sie in der Regel auf Online-Shops zugreifen, in welchen die Daten für die App-Anwendungen hinterlegt sind. Deshalb ist bei der Anwendung von zahlreichen Apps eine Flatrate ratsam, um einen hohen kostenpflichtigen Datentransfer zu vermeiden. Für einen Überblick zum verbrauchten Transfer existieren Anwendungen wie beispielsweise der Traffic-Monitor. Bei Android beispielsweise ist aber auch ein Dateimanager integriert, welcher den Status der Transfermengen protokolliert.

© arahan – Fotolia.com

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