
„Dial-in nodes“ (Einwahl-Knotenpunkte) erlauben Privatpersonen eine Einwahl ins Internet. Auch für betriebliche Zwecke, beispielsweise als Zugangspunkt zum firmeninternen LAN (Local Area Network) werden Einwahl-Knotenpunkte genutzt. Öffentliche Netzwerke, Hochschulnetze wie auch spezielle Bürgernetze können über entsprechende Knotenpunkte erreicht werden. Somit sind Einwahl-Knotenpunkte das zentrale Verbindungsglied zwischen einzelnen Personen und Netzwerken. Zusätzlich übernehmen sie Überwachungsfunktionen und steuern den Datenverkehr. Zeitgleiche Zugriffe mehrerer Nutzer werden von den Knotenpunkten geregelt und eventuelle Störungen ermittelt.
Über Einwahl-Knotenpunkte findet der gesamte Datenaustausch zwischen Nutzern und dem Internet statt. Sie sind die erste Systemkomponente des Providers aufseiten des Users. Alle ausgehenden Daten von einem privaten Rechner laufen über den nächsten Knotenpunkt des Providers.
Sowohl Nutzer eines „guten alten Telefondienstes“ (POTS, Plain old telephone service) via analogem Festnetzanschluss oder digitalem ISDN als auch Benutzer von Mobilfunkmedien wählen sich über nahe gelegene Knotenpunkte ins Internet ein. Diese physischen Knotenpunkte der Datentechnik werden als Points of Presence (kurz: PoP) bezeichnet. PoPs variieren im Aufgabenbereich und in der Größe. So gibt es zum Beispiel den wichtigen deutschen Internetknoten in Frankfurt am Main, der unter der Bezeichnung „German Commercial Internet Exchange“ (kurz: DE-CIX) bekannt ist. Seit 1995 stellt er weltweite Verbindungen her. Nach aktuellem Stand (Juli 2011) leistet der DE-CIX einen Datendurchsatz von 4.000 Gbit/s. Bereits im Januar 2009 waren etwa 280 verschiedene Internetanbieter aus über 30 Ländern an diesen zentralen Knotenpunkt angeschlossen. Aber auch kleine Ein-Gehäuse-Knotenpunkte wie Router oder Switch ermöglichen eine direkte Einwahl ins Internet.
Im Bereich individueller Internetzugänge ist die Nutzung von Broadband-PoP oder Broadband-Remote-Access-Server (BRAS) weitverbreitet. Sie werden von Internet-Service-Providern bereitgestellt und ermöglichen einer Vielzahl privater User den Internetzugang von ihrem Festnetzanschluss aus oder über mobile Zugangsgeräte.
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